Bestattungsvorsorge


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Warum vorsorgen?

Vorsorge heißt, eigene Wünsche über alle Phasen vor und nach dem Tod festzuhalten. Wenn Sie bereits eigene Vorstellungen haben sollten, sei es über Art und Weise der Beisetzung oder vielleicht auch zum Thema „Trauerfeier“, so sind diese am besten umsetzbar, wenn sie schriftlich eindeutig festgehalten werden.

Auch ist es eine Hilfe für Ihre Angehörigen oder diejenigen Menschen, die nach dem Tod für Sie sorgen. So können Sie die Last erleichtern, bei Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Gerade in der Situation der plötzlichen Trauer und Überforderung sind diese schwer zu treffen.

Möglich ist auch, für einen anderen Menschen Vorsorge zu treffen. Sie haben die Möglichkeit, sich in aller Ruhe Gedanken darüber zu machen, was im konkreten Fall zu tun sein wird. Somit entlasten Sie sich ein Stück weit selbst und haben, wenn es akut wird, selbst Zeit und Raum zum Trauern.

 

Wer hilft mir dabei?

Wir als Bestatter beraten Sie umfassend, offen, ehrlich und persönlich. Unsere Beratung berücksichtigt Ihre Wünsche und die aller betroffenen Parteien. Werden wir dann bei einem Sterbefall von den Hinterbliebenen benachrichtigt, so können wir direkt im Sinne der Vorsorge schnell und konkret helfen und handeln.

Bitte bedenken Sie: Broschüren ersetzen niemals eine professionelle, medizinische oder rechtliche Beratung, sie ergänzen nur. Sollten Sie weitergehenden Beratungsbedarf haben über die Bestattung hinaus haben und konkretere Dinge festlegen wollen, so hilft Ihnen z. B. Hausarzt und Notar.

 

Vorsorgen – wie geht das?

Es ist in jedem Fall sinnvoll, die Vorsorge schriftlich festzuhalten. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Nutzen Sie unsere kostenfreien umfangreiche Vorsorge-Broschüre und halten Sie alles fest, was Ihnen am Herzen liegt:

– die Bestattungsart

– den Ort der Beisetzung

– den musikalische Rahmen der Trauerfeier

– die Auswahl zwischen Sarg oder Urne

– den Ablauf der Feierlichkeiten nach der Beerdigung

– die Form und Inhalt von vorgesehenen Traueranzeigen

– alle weiteren individuellen Wünsche

 

Sie erhalten von uns selbstverständlich auch ein Vorsorge-Kärtchen in Checkkarten-Größe, welches Sie immer mit sich führen können.

Auf Wunsch schließen wir auch im Anschluss an eine ausführliche Beratung mit Ihnen eine Bestattungsvorsorgevertrag ab, in dem alles rechtssicher und ausdrücklich festgeschrieben werden kann.
Sollten sich Wünsche oder Vorstellungen mit der Zeit verschieben, können Sie natürlich Änderungen des Vertrages jederzeit mit uns durchführen.

 

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Was festlegen?

Grundsätzlich können Sie alles regeln, was Sie möchten, sofern es mit den gesetzlichen Grundlagen und dem Pietätsgefühl anderer vereinbar ist. In einer ausführlichen Beratung beim Bestatter sprechen Sie über alles, was in Ihrem Fall sinnvoller Weise festgelegt werden kann und sollte.

Wie genau Sie dann alles festlegen wollen, ist Ihnen überlassen. Bitte denken Sie aber daran, dass andere Menschen zurückbleiben werden und diese vielleicht ein wenig Gestaltungsraum für den Abschied und ihre Trauer haben möchten und brauchen.

 

Mit wem darüber sprechen?

Wenn möglich, sprechen Sie mit Ihrer Familie oder mit den Menschen, die sich nach Ihrem Tod um Ihre Belange kümmern, ruhig ausführlich darüber, dass Sie sich über eine Vorsorge Gedanken machen. Die persönliche Aussprache innerhalb des Familien- und Freundeskreises ist immer das beste Mittel um Klarheit für alle Betroffenen zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht: In erster Linie brauchen Ihre Angehörige und Freunde Hilfe, wenn es um die Frage nach Ihrem Tod geht. Diese Hilfe und die Art und Weise, wie sie geleistet werden soll, weicht vielleicht stark von Ihren eigenen Vorstellungen ab. Deshalb: Sprechen Sie offen und ehrlich an, was Ihnen am Herzen liegt, denn es geht um ihren Tod und das darauffolgende Weiter-Leben Ihrer geliebten Menschen. Selbst wenn Sie schriftlich gar nichts festhalten, haben Sie zumindest mit Ihren Lieben darüber gesprochen und diese wissen, worum es Ihnen geht.

 

Wenn Sie für einen anderen Menschen vorsorgen, sollten Sie sich mit diesem ausführlich unterhalten und ihn nach seinen Vorstellungen befragen. Bitten Sie ihn auch, daran zu denken, dass Sie der Helfer sein werden und machen ihm verständlich, wie Sie wahrscheinlich leichter mit Ihrer Trauer zurechtkommen werden.

Wichtig ist auch, dass Ärzte, Bestatter und Behörden nur dann tätig werden dürfen, wenn jemand diese konkret informiert. Wenn diese also nicht wissen, dass Sie Vereinbarungen getroffen haben, ist es nicht sichergestellt, dass Ihre Wünsche berücksichtigt werden können. Daher sollten Sie Ihren Angehörigen auf jeden Fall mitteilen, dass Sie mit uns gesprochen haben.

 

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