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Image by Lukasz Szmigiel

Streuung

🌬️ Streuung der Asche

In Deutschland ist eine flächige Aschenstreuung aufgrund des Bestattungszwanges leider noch nicht überall offiziell möglich. Im benachbarten Ausland, wo der Umgang mit der Urne liberaler gehandhabt wird, gibt es jedoch eine Vielzahl an Alternativen.

 

🌬️ Aschestreuung auf dem eigenen Grundstück

Seit der Reform des Bestattungsgesetzes in Rheinland-Pfalz ist eine der persönlichsten Formen des Abschieds rechtlich möglich geworden: Das Verstreuen der Asche auf privatem Grund. Damit hat der Gesetzgeber den Weg für eine Bestattungskultur geebnet, die maximale Nähe und Individualität zulässt.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen

Das Verstreuen der Asche ist unter folgenden Voraussetzungen erlaubt:

  • Eigener Grundbesitz: Sie können die Asche auf Ihrem eigenen Grundstück verstreuen, sofern dies Ihr Wille (oder der des Verstorbenen) ist.

  • Zustimmung bei fremden Privatgrundstücken: Möchten Sie die Asche auf einem Grundstück verstreuen, das Ihnen nicht gehört, ist dies ebenfalls zulässig – vorausgesetzt, der Eigentümer hat dem schriftlich zugestimmt.

⛰️ Naturbestattung in den Schweizer Bergen

In Zusammenarbeit mit dem Partner „Oase der Ewigkeit“ bieten sich in der Schweiz ganz freie Formen der Bestattung an:

  • Almwiesenbestattung: Die Asche wird auf einer Almwiese in einem Blumenmeer eingebracht, auf Wunsch unter einem Edelweiß.

  • Asche in den Wind verstreuen: An einem Steilhang (ca. 100 Meter tief abfallend) kann die Asche von oben mit Abschiedsworten in drei Himmelsrichtungen in den Wind gestreut werden.

  • Bergbach-Bestattung: Die Asche kann in einen wilden Bergbach eingestreut werden, der sie über die Rhone bis zum Mittelmeer trägt.

 

🇱🇺 Luxemburg: Jardins du Souvenir

Eine Aschenstreuung in unserer Nähe ist am Krematorium in Luxemburg-Hamm (zwischen Flughafen und Stadt Luxemburg) möglich.

  • Die Asche wird in einer Parkanlage, den „Jardins du Souvenir“ (Gärten der Erinnerung), auf einer Wiese verstreut.

  • Die Angehörigen können an der Zeremonie teilnehmen.

  • Empfehlung: Wir raten dazu, sich die Außenanlagen vor einer Entscheidung anzusehen, da diese jederzeit öffentlich zugänglich sind.

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