Streuung der Asche

In Deutschland ist wegen des Bestattungszwanges eine richtige Aschenstreuung leider noch nicht überall offiziell möglich. Im benachbarten Ausland gibt es wegen des liberaleren Umgangs mit der Urne eine Vielzahl an Möglichkeiten. Einige beliebte und bekanntere Beipiele:

 

Naturbestattung in den Schweizer Bergen

Eine ganz freie Form der Bestattung bieten wir in Zusammenarbeit mit unserem Partner „Oase der Ewigkeit“ an:

 

Almwiesenbestattung –

Die Asche wird auf einer Almwiese in einem Blumenmeer, auf Wunsch unter einem Edelweiß, eingebracht.

 

Asche in den Wind verstreuen –

Diese Alm ist zur Hälfte von einem Steilhang umgeben. Das Gelände fällt ca. 100 Meter tief steil ab und ist am Hang mit Bäumen bewachsen.

Eine Möglichkeit von vielen: oben am Hang mit einigen Abschiedsworten die Asche in drei Himmelsrichtungen in den Wind streuen.

 

Bergbach-Bestattung –

Jetzt ist es auch möglich, die Asche in einen wilden Bergbach einzustreuen.

Dieser trägt dann die Asche über die Rhone bis zum Mittelmeer.

 

 

Luxemburg

Eine Aschenstreuung in unserer Nähe ist nur am Krematorium in Luxemburg-Hamm (zwischen Flughafen und Stadt Luxemburg) möglich.

Hier wird die Asche in einer Parkanlage auf einer Wiese, den „Jardins du Souvenir“, verstreut. Die Angehörigen können an der Zeremonie teilnehmen. Wir empfehlen, sich die Anlage vor einer Entscheidung anzusehen, die Außenanlagen sind jederzeit öffentlich zugänglich.

 

 

 

Ballonbestattung

Bei einer Ballonbestattung, in unserem Kulturkreis in Mitteleuropa auch Luftbestattung genannt, wird die Asche wie es der Name schon sagt während der Fahrt in einem Heißluftballon aus der Höhe in die Luft verstreut.

Auch dies ist nur im Ausland, so z.B. in Frankreich möglich. Auch bleibt keine Grabstätte zurück.

 

 

 

Vulkanbestattung

Bei dieser schon etwas außergewöhnlichen Variante wird die Asche in einem aktiven Vulkan in den glühenden Lava-Kessel gestreut.

 

 

 

Berggipfelbestattung

Auch Gletscherbestattung oder Gipfelbestattung: hierbei wird Asche mit Bergsteigertouren auf der Spitze von teilweise sehr hohen Bergen ausgebracht. An den normalen Ablauf beim Bestatter schließt sich hier die Arbeit einer Spezialfirma an, z.B.:  www.seven-summits.de