Bestattungen im Wald


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Immer mehr Menschen wünschen, dass Ihre Asche in einem Wald bestattet wird. Diesem Wunsch haben mittlerweile mehrere Unternehmen Rechnung getragen.

 

Auf allen Waldfriedhöfen kann die Beisetzung an Einzel- oder Gemeinschaftsbäumen erfolgen. Hierbei kann auch ein Pfarrer mitwirken. Die Gräber können mit kleinen Schildern gekennzeichnet werden. Die Urnen müssen – soweit vorgeschrieben – aus einem schnell vergänglichem Material sein.

 

Die Wälder sind naturbelassen und werden nur soweit bewirtschaftet, dass die Begehbarkeit möglich ist. Zu beachten ist, dass in der Regel keine Parkplätze direkt am Wald vorhanden sind, sondern dass man zum Teil von diesen ca. 5-10 Minuten bis zum eigentlichen Begräbniswald gehen muss. In den Wäldern selbst sind keine Wege angelegt, so dass Menschen mit körperlichen Einschränkungen eventuell Mühe haben können, das Grab zu erreichen.

Sie können im Rahmen einer Bestattungsvorsorge auch schon zu Ihren Lebzeiten einen Baum aussuchen. Wir beraten Sie gerne.

 

 

 

Hier einige Beispiele für Waldbestattungs-Konzepte:

  • Der Begräbniswald Niederweiler liegt in der Nähe von Bitburg. Es ist der zweite öffentlich-rechtliche Begräbniswald der „Oase der Ewigkeit GmbH“ in Deutschland. Der Wald ist auch für Menschen mit Gehhilfen gut erreichbar. Verabschiedungsfeiern sind im Ort Niederweiler in der Kapelle oder auch im Gemeindehaus möglich.
    Sofern wir mit der Durchführung der Beisetzung betraut wurden, begleiten wir Sie und besprechen mit Ihnen alle Möglichkeiten für einen persönlichen Abschied. Auf Wunsch organisieren wir auch gerne eine Pfarrer oder einen Trauerredner. Bei Beisetzungen die von außerhalb organisiert wurden, nimmt ein Mitarbeiter der Gemeinde Niederweiler die Bestattung vor. Wenn Sie eine persönliche Führung zum Wald wünschen, können Sie hier einen Termin mit uns vereinbaren.
  • Der Gedächtniswald Jünkerath befindet sich am Don-Bosco-Klosters direkt bei Jünkerath und hat einen teils sehr alten Baumbestand mit eindrucksvollen Einzelbäumen.
    Für die Abschiednahme und die Trauerfeier bietet die Familie Braun als Betreiber des Waldes eine breite Palette an Möglichkeiten an. So kann zum Beispiel die Kirche des Klosters in unmittelbarer Nähe genutzt werden. Bei Bedarf kann geistlicher Beistand in Anspruch genommen werden. Frau Claudia Braun bespricht als ausgebildete Trauerbegleiterin gerne mit Ihnen die Einzelheiten der Beisetzung ganz nach Ihren Wünschen. Der Wald ist gut mit dem PKW (Parkplatz in unmittelbarer Nähe) und mit der Bahn (ggf. mit Abholservice) zu erreichen. Für einen Führung stehen wir oder die Familie Braun Ihnen gerne zur Verfügung.
  • Am Rhein-Taunus-Krematorium in Dachsenhausen in der Nähe von Koblenz ist der Rheinhöhen-Ruhewald in Trägerschaft der Deutschen Friedhofsgesellschaft mbH entstanden. Hier können am selben Tag die Verabschiedungsfeier, die Einäscherung und die Beisetzung der Urne stattfinden, wenn dies gewünscht ist.
  • Die Friedwald GmbH hat mehrere gleichnamige Wälder im gesamten Land gepachtet. Die Asche wird vom Träger Friedwald direkt am Kremaotrium angefordert. Die Beisetzung erfolgt nach Absprache mit den Angehörigen. Der von Bitburg aus nächstgelegene Friedwald ist in Münstereifel.
  • Für die Ruheforst GmbH gilt das Gleiche. Hier ist der nächstgelegene Ruheforst in Hümmel bei Blankenheim.
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